Chronische Schwäche oder "Neurasthenie" ist weit verbreitet und basiert auf den unterschiedlichsten Ursachen:
- Chronisches Erschöpfungssyndrom/Burnout-Syndrom (CFS, oder chronisches Müdigkeitssyndrom, Depression)
- Infekte (wiederholte Erkältungen oder Grippe (auch als Folge früher durchgemachter Grippeinfektionen)
- Chronische Infekte: Borreliose, Pfeiffersches Drüsenfieber
- Infektionskrankheiten durch Viren, Bakterien usw. (Immunschwäche/Aids)
- Herzerkrankungen, wie Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Myocarditis, Endocarditis, Herz-/Kreislauferkrankungen, Herzentzündungen
- Kreislauferkrankungen wie z.B. niedriger Blutdruck
- Blutarmut (Eisenmangelanämie, Vitamin B-Mangel)
- Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus
- Hormonelle Ursachen, u.a. Schilddrüsenunterfunktionen
- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
- Nebenwirkung von diversen Medikamenten (z.B. Antihistaminica, Chemotherapie)
- Müdigkeit in der Schwangerschaft
- Krebserkrankungen
Bei einer homöopathischen Behandlung werden die indivduellen Ursachen der chronischen Schwäche berücksichtigt.
Infrage kommen eine ganze Reihe von homöopathischen Arzneien. So verweist allein die Rubrik: "nervöse Schwäche" auf 147 in Frage kommende homöopathische Arzneien.
Die Wichtigsten sind u.a.: chin, cocc, gels, kali-br, kali-p, lec, nat-c, nat-p, nat-sil, nit-ac, nux-v, ph-ac, phos, pic-ac, puls, sel, sep, sil, stann, staph, zinc-p.
Um das "passendste" homöopathische Arzneimittel auswählen zu können ist eine ausführliche individuelle homöopathische Anamnese und Behandlung erforderlich.
Als Aufbaumittel bei Schwäche nach Grippe bieten sich in der Homöopathie ebenfalls eine Reihe von Arzneien an, wie z.B. abrot, aven, alf, carb-v, cypr, scut u.v.m. je nachdem auf welcher Ebene (körperlich, geistig, emotional) der Patient erkrankt ist. |