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Sowohl der Morbus Crohn, als auch die Colitis ulcerosa werden im akuten Schub antientzündlich behandelt.
Zum Einsatz kommen meist:
Corticoide
Aminosalizylate (z.B. Mesalazin, Sulfasalazin)
Azathioprin (in schweren Fällen)
Zu Kortison/Corticoide: z.B. Budenofalk u.ä.:
Corticoide können meist den akuten Schub abfangen und damit die sogenannte Remission (die Phase mit geringer oder keiner Entzündungsaktivität) einleiten. Sie sind aber nicht in der Lage, diese Phase dauerhaft stabil zu halten.
Was ist Kortison?
In der Nebennierenrinde werden eine Reihe Hormone produziert, die Glucocorticoide genannt werden. Sie haben wichtige Funktionen und weit reichende Effekte auf Knochen und Muskeln, auf den Mineral- und Wasserhaushalt und damit den Kreislauf, auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und das zentrale Nervensystem sowie auf das Blut und die Augen. Hauptvertreter der körpereigenen Glucocortikoide sind Cortisol (=Hydrocortison), Corticosteron und Cortison. Künstliche Weiterentwicklungen dieser natürlichen Glucocorticoide heißen z.B. Dexamethason, Fluorocortolon, Prednison, Prednisolon oder Triamcinolon. Da die Wirkungen aller Glucocortikoide sehr ähnlich sind, werden sie umgangssprachlich zum Begriff Kortison zusammengefasst.
Nebenwirkungen von Cortison:
Die Hauptprobleme der Cortisontherapie ergeben sich daraus, daß Cortison nicht nur ein Medikament ist, sondern als körpereigenes Hormon auch ganz bestimmte Aufgaben im Körper hat. Wenn Cortison als Medikament dem Körper über die von ihm produzierte Menge hinaus zusätzlich von außen zugeführt wird, werden dadurch einige wichtige Körperfunktionen (z.B. im Stoffwechsel oder bei der Immunabwehr) beeinflußt. Dies geschieht umso mehr, je höher die Cortisondosis ist und je länger Cortison gegeben wird. Die ungünstigste Kombination ist die Gabe hoher Cortisonmengen über einen längeren Zeitraum.
Unerwünschte Nebenwirkungen von Cortison entstehen in erster Linie dadurch, daß die normalen Aufgaben von Cortison im Körper als natürliches Hormon beeinflußt werden.
Unerwünschte Nebenwirkungen von Cortison hängen damit in erster Linie von zwei Hauptfaktoren ab:
1. Der Dauer der Therapie
2. Der Cortisonmenge ("Cortison-Dosis")
Bei einer kurzdauernden Gabe (z.B. als Einmaldosis oder über einen kurzen Zeitraum von 1-3 Wochen) in der Akuttherapie ist Cortison selbst in hohen Dosen mit ganz wenigen Ausnahmen praktisch frei von unerwünschten Nebenwirkungen.
Bei der längerdauernden Therapie oder sogar bei einer Therapie über Jahre hängt das Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen entscheidend von der Dosis ab. Als sehr grobe Faustregel gilt, daß Cortison von den meisten Patienten auch über einen längeren Zeitraum ohne unerwünschte Nebenwirkungen eingenommen werden kann, wenn die Tagesdosis 5 mg Prednisolon (z.B. 5 mg Decortin oder Decortin H) nicht überschreitet.
Umgekehrt führen bei einer längerdauernden Therapie (mehr als 3-4 Wochen) Cortisonmengen von mehr als 10 mg Prednisolon pro Tag bei den meisten Patienten zu unerwünschten Nebenwirkungen.
Die wichtigsten und häufigsten Nebenwirkungensind:
- Steigerung des Appetits und dadurch bedingte Gewichtszunahme
- Einlagerung von Wasser in das Gewebe und "Aufschwemmen", "Vollmondgesicht"
- Infektanfälligkeit
- Störung des Zuckerstoffwechsels
- Verringerung des Kalksalzgehaltes im Knochen ("Knochenentkalkung", "Knochenschwund", ---> Osteoporose)
Die unerwünschten Nebenwirkungen von Cortison lassen sich vermeiden oder verringern, wenn bei der Einnahme von Cortison bestimmte Regeln beachtet werden:
Nehmen Sie Kortison-Tabletten zum vorgesehenen Einnahmezeitpunkt ein:
Grund: Der Körper produziert körpereigenes Kortison in einem speziellen Rhythmus. Man beeinflusst diesen am wenigsten, wenn die Einnahme in den frühen Morgenstunden erfolgt (6.00 - 8.00 Uhr).
Setzen Sie Kortison-Tabletten niemals plötzlich ab.
Grund: Der Körper stellt während der Therapie die eigene Kortisonproduktion ein. Es kann daher bei plötzlichem Absetzen des Präparats zu lebensgefährlichen Kreislaufversagen und Schockreaktionen kommen, da der Körper das Hormon dringend braucht. Die Dosis muss daher ausschleichend verringert werden. Hierbei wird über mehrere Wochen hinweg die tägliche Dosis abgesenkt, bis der Körper die eigene Produktion wieder aufgenommen hat.
Quelle: Netdoktor.de + Literatur::Yocum DE (editorial): Glucocorticosteroids in rheumatoid arthritis: lessons for the future. Br J Rheumatol 1998;37:1145-1147
- Hydrocortison-21-Acetat (ColifoamR Rektalschaum)
Dieses Kortison aus der Stoffgruppe der nicht halogenierten Glukokortikoide wirkt lokal entzündungshemmend. Es wird angewandt zur topischen Behandlung entzündlicher Erkrankungen im unteren Dickdarmbereich, wie Kolitis ulzerosa, M. Crohn und Proktosigmoiditis. Mittels eines Applikators (enthält etwa 1g Schaum mit 100mg Hydrocortison-21-Acetat) wird es in den Darm eingeführt und verteilt sich bis zum Colon descendens (im akuten Schub) bzw. bis ins Sigma (Remissionsphase). Seine Bioverfügbarkeit liegt zwischen 2 und 4%. Coliofoam® Rektalschaum darf nicht eingesetzt werden bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Parabene, bei Abszessbildungen und Perforationen im Dickdarmbereich, Peritonitis, ausgedehnter Fistelbildung, Magen-Darm-Ulzera, schwerer Osteoporose, Virus-Erkrankungen, System-Mykosen, Eng- und Weitwinkelglaukom sowie vor und unmittelbar nach Schutzimpfungen. In Schwangerschaft und Stillzeit ist seine Anwendung sorgfältig abzuwägen. Die Anwendung erfolgt initial 1-2x täglich eine Applikatfüllung; dann genügt alle 2 Tage eine Dosis. Die Therapie sollte ausschleichend beendet werden.
Nebenwirkungen: Infolge der teilweisen Resorption über die Darmwand kann es, in Abhängigkeit von Dosierung und Behandlungsdauer, zum Auftreten von Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Blutzuckererhöhung, Osteoporose, Abwehrschwäche, Magengeschwür, Haut- und Muskelatrophie, Hirsutismus, Blutdruckanstieg, psychischen Störungen und verzögerter Wundheilung kommen.
Das Kortison vermag die Wirkung von Herzglykosiden ebenso zu verstärken wie die der Saluretika und der Salicylate. Der Einfluß von Antidiabetika und Cumarinderivaten wird dagegen vermindert. Phenytoin und Rifampicin setzen die Kortikosteroidwirkung herab.
Mesalazin Fachinformation des Arzneimittel-Kompendium der Schweiz
Aus Therapieinformationen (Uni-Düsseldorf):
- Mesalazin (ClaversalR, PentasaR, SalofalkR)
Mesalazin (5-Aminosalicylsäure) ist ein antiinflammatorisch wirkendes Darmtherapeutikum und wird in Form von Suppositorien (250 mg, 500 mg, 1000 mg) zur Akutbehandlung der Proktitis ulzerosa des Rektums sowie zur Rezidivprophylaxe eingesetzt. Die Dosierung liegt bei 750 mg bis 1,5 g/d. Zur Therapie der leichten- bis mittelschweren, auf Rektum und Sigma beschränkten entzündlichen Erkrankung des Dickdarms (Kolitis ulzerosa) wird Mesalazin in Form von Klysmen in wechselnder Konzentration und Menge verordnet (2g/30ml, 4g/60ml, 1g/100ml). Die empfohlene Dosis liegt zwischen 1 und 4 g/die. Gemäß der Herstellerinformation sollte Mesalazin im ersten Drittel der Schwangerschaft (Pentasa: während der Schwangerschaft) nur nach strenger Indikationsstellung appliziert werden. Sofern möglich, sollte es in den letzten zwei bis vier Wochen der Schwangerschaft und in der Stillzeit abgesetzt werden. Der Wirkstoff geht in azetylierter Form in geringer Menge in die Muttermilch über und überschreitet vermutlich die Placenta-Schranke. Säuglinge und Kleinkinder (Pentasa: Kinder) sollten nicht mit Mesalazin therapiert werden, da bezüglich dieser Altersgruppe keine Erfahrungen vorliegen. Bei einer Lungenfunktionsstörung, vor allem bei Asthma, ist eine besonders sorgfältige Überwachung des Patienten angezeigt. Vor und während der Behandlung sollten Blut- und Urinkontrollen durchgeführt werden; es ist auf erhöhte Methämoglobinwerte zu achten.
Kontradindikationen: Mesalazin darf nicht verwendet werden bei Überempfindlichkeit gegenüber Salicylsäure und deren Derivaten, sowie bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, bestehendem Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni sowie hämorrhagischer Diathese.
Nebenwirkungen: Gastrointestinale, zentralnervöse und renale Nebenwirkungen sind ebenso beschrieben wie dosisunabhängige Überempfindlichkeitsreaktionen. Auch Fieber, Bronchospasmus, Peri- und Myokarditis, akute Pankreatitis, interstitielle Nephritis, nephrotisches Syndrom, allergische Alveolitis, Myalgien und Arthralgien kommen vor. Erhöhte Methämoglobin-Werte können nicht ausgeschlossen werden. In Einzelfällen kommt es zu Veränderungen des Blutbildes (aplastische Anämie, Agranulozytose, Panzytopenie) und der Leberenzyme (Erhöhung der Transaminasen), zum Auftreten einer Hepatitis und einer Pankolitis. Auch Fälle von teilweisem bis vollständigem Haarausfall wurden berichtet. Selten kommt es zu Myalgien und Arthralgien; ein LE-ähnliches Syndrom ist möglich. Mesalazin kann die Wirkung von Antikoagulantien und Sulfonylharnstoffen verstärken, ebenso die magenspezifischen unerwünschten Wirkungen der Glukokortikoide. Es mindert möglicherweise die urikosurische Wirkung von Probencid/Sulfinpyrazon, den diuretischen Effekt von Spironolacton/Furosemid und die tuberkulostatische Wirkung des Rifampicin. Die Toxizität von Antimetaboliten (z.B. Methotrexat, Mercaptopurin, Azathioprin) kann erhöht werden.
- Sulfasalazin (AzulfidineR, Colo-PleonR)
Sulfasalazin ist ein Therapeutikum der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. In Ergänzung der oralen Behandlung wird es in Form von Suppositorien zur Behandlung der Kolitis ulzerosa, des M.Crohn, der Strahlenkolitis und der kollagenen Kolitis des Rektums und Sigmoids eingesetzt, in Form von Klysmen zur Therapie von Proktitis, Proktosigmoditis, linksseitiger Kolitis ulzerosa, M. Crohn, Divertikulitis, radiogener Kolitis und Stumpfkolitis. Azulfidine® wird als Suppositorien (500 mg Sulfasalazin) und Klysmen (3 g Sulfasalazin/100 ml) angeboten, Colo-Pleon® liegt in Form von Klysmen 3g/100ml) vor. Die Suppositorien werden morgens und abends (je 1 Supp.), die Klysmen (möglichst bei Körpertemperatur) vor der Bettruhe in den Darm eingeführt und dort möglichst lange retiniert.
Im Kolon wird Sulfasalazin bakteriell in 5-ASA und Sulfapyridin gespalten.
Kontraindikationen sind Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide, Salicylate und Parabene (Klysma) und - vor allem bei oraler Therapie - höhergradige Leber- und Niereninsuffizienz, Ileus, Porphyrie, Erkrankungen der blutbildenden Organe, Leuko- und Thrombozypenie, Erythema exsudativum multiforme. Bei Patienten mit Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel ist auf Zeichen hämolytischer Anämie zu achten. Bei allergischer Disposition oder Bronchialasthma ist Vorsicht geboten. Sulfasalazin (Colopleon: Klysma) ist nicht bei Kindern unter vierzehn Jahren erlaubt; Azulfidine sollten nicht bei Kindern unter zwei Jahren angewandt werden. Schwangerschaft und Stillzeit stellen keine absolute Kontraindikation dar. Sulfasalazin und seine Metaboliten sind plazentagängig und werden mit der Muttermilch sezerniert; die Gefahr eines Kernikterus besteht nicht. Sulfasalazin kann einen Folsäuremangel verursachen oder verstärken. Gebärfähige Frauen ohne sicheren Konzeptionsschutz sollten zur Vermeidung von Neuralrohr-Defekten bei der Leibesfrucht eine Folsäure-Supplementierung erhalten. Bei Männern kann Sulfasalazin zu einer reversiblen Störung der Spermatogenese (Oligospermie) führen, die sich nach Absetzen des Medikaments in der Regel innerhalb von drei Monaten normalisiert. Die Potenz ist nicht beeinträchtigt. Bei männlichen Patienten mit Kinderwunsch sollten Colon-Pleon®-Klysmen nicht angewandt werden.
Nebenwirkungen: Die Resorption der Spaltprodukte (5-ASA, Sulfapyridin) aus dem Dickdarm ist gering; Nebenwirkungen nach Anwendung von Klysmen (Colon-Pleon®) sind bisher nicht bekannt. Trotzdem kann das Auftreten von Nebenwirkungen wie bei oraler Einnahme nicht ausgeschlossen werden. Häufige Nebenwirkungen der oralen Therapie sind Appetitmangel, Brechreiz und Erbrechen, Juckreiz, das Auftreten von Exanthemen, allgemeine Schwächegefühle, Müdigkeit und Kopfschmerz. Gelegentlich kommt es zu Fieber, Quincke-Ödem, Folsäuremangelanämie, hämolytischer Anämie, Methämoglobinanämie, Leukopenie, erhöhten Leberenzymen, Benommenheit, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Parästhesien, Schlaflosigkeit, Depressionen, Psychosen, Neurotoxizität, Dyspnoe, Asthma bronchiale, Muskelschwäche und Muskel-Gelenkschmerzen sowie Fotosensibilität. Selten sind Blähungen und Durchfall, mononukleose-ähnliche-Effloreszenzen, Agranulozytose, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Lyell-Syndrom, LE, Haarausfall, Hepatotoxizität, Pankreatitis, interstitielle Nephritis und fibrosierende Alveolitis, sowie Neurotoxizität, Asthma bronchiale, eosinophile Pneumonie, Husten und Tinnitus.
Zu Azathioprin: (Quelle: Netdoktor.de):
Azathioprin wird eingesetzt bei Transplantationen und bei Krankheiten, bei denen das Immunsystem den eigenen Körper angreift (Autoimmunkrankheiten).
Unser Immunsystem schützt den Körper gegen Krankheiten. Es erkennt fremde Zellen (Bakterien, Transplantate) oder veränderte Körperzellen (Krebszellen, virusinfizierte Zellen) und bekämpft sie. Die wichtigsten Abwehrzellen des Immunsystems sind Makrophagen, natürliche Killerzellen, sowie T-und B-Lymphozyten.
Bei manchen Menschen sind diese Reaktionen fehlgesteuert. Ihr Immunsystem bekämpft fälschlich auch körpereigenes Gewebe als Fremdkörper und versucht es zu zerstören. Bei der Transplantation eines Organs sind diese Reaktionen des Immunsytems für den Empfänger lebensgefährlich. In beiden Fällen muss man daher das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppression).
Azathioprin ist ein unspezifisches Immunsuppressivum aus der Gruppe der Zellteilungshemmer (Proliferationshemmer). Für die Bildung der Immunzellen benötigt der Körper Erbsubstanz (DNS, DNA). Sie besteht aus verschiedenen Bausteinen (Metaboliten). Azathioprin ist ähnlich gebaut, wie einer dieser Bausteine. Wird jedoch Azathioprin anstelle des echten Bausteins in die DNS eingebaut, ist die Bildung der Immunzellen blockiert. Daher nennt man Azathioprin auch einen Antimetaboliten. Es hemmt unspezifisch die Teilung und damit die Vermehrung der T- und B-Lymphozyten.
Dadurch funktioniert das Immmunsystems nur noch eingeschränkt. Der Kampf gegen den eigenen Körper wird gestoppt und die Gefahr, dass das Transplantat abgestoßen wird, verringert sich.
Anwendungsgebiete:
- Chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa)
- Lupus erythematodes
- Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)
- Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)
- Schwere, nicht durch eine Infektion hervorgerufene Leberentzündung (nicht infektiöse Hepatitis)
- Transplantation
Bei Morbus-Crohn/Colitis-ulcarosa-Patienten gilt:
Vorsicht vor eigenmächtigem Absetzen der Medikamente
Morbus-Crohn-Patienten neigen häufig dazu, Medikamente möglichst rasch zu reduzieren oder gar abzusetzen, wenn es ihnen einigermaßen besser geht. In vielen Fällen provoziert dies aber gerade den nächsten Schub. Sinnvoll ist es, die Medikamente bei subjektiver (z.B. normale Stuhlfrequenz, keine Bauchschmerzen) und objektiver Besserung (keine Entzündungszeichen im Blut) ganz langsam, stufenweise und unter therapeutischer Kontrolle zu reduzieren. Gleichzeitig können eine ganze Reihe naturheilkundlicher Maßnahmen zusätzlich angewendet werden, um der chronischen Entzündungsneigung langfristig erfolgreich entgegen zu wirken.
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