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Aktuelles über Homöopathie und Gesundheitspolitik


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Renate Krause
Klassische Homöopathie Puchheim bei München



 

PATIENTENINFORMATION HOMÖOPATHIE
Samuel Hahnemann-Gedenkmünze bronze

 

   

DIE HOMÖOPATHIE IST EINE GANZHEITLICHE BEHANDLUNG ("Definition Homöopathie des BKHD")
Die Homöopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner isolierter Krankheiten wie wir es in der Schulmedizin kennen, sondern sie sieht den Menschen als eine Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Auf allen drei Ebenen erfährt der Patient durch diese ganzheitliche Therapie besseres Wohlbefinden.
Zur Arzneimittelfindung werden neben Ihren körperlichen Symptomen auch Ihre Lebensgewohnheiten, Ihr Umfeld, Ihre Gedanken und Träume, Nahrungsmittelverlangen und -abneigungen, und ihre Ängste und Sorgen mit einbezogen.


WIE SIEHT EINE HOMÖOPATHISCHE BEHANDLUNG AUS?
Die ERSTANAMNESE dauert in der Regel 1-2 Stunden. Bringen Sie bitte hierzu die Ihnen vorliegenden Befundberichte, Laborwerte, und bei Kindern das Vorsorgeheft und den Impfpass mit. Bei schweren chronischen Krankheiten benötige ich eine chronologische Aufzeichnung des Krankheitsverlaufes (Vergangenheit bis Gegenwart, mit bisherigen Therapien und Impfungen), ebenso die Aufzeichnung von durchgemachten Krankheiten in der Familie. Bitte bringen Sie diese Informationen zur Erstanamnese mit.


Formulare zum Herunterladen für die homöopathische Erstanamnese

Familienanamnese
immer
Chronologie
Alter bis 10 Jahre
Chronologie
Alter bis 25
Chronologie
Alter bis 51 Jahre
Chronologie
Alter bis 89 Jahre
Anmeldung zur Behandlung
immer

Gerne können Sie mir die ausgefüllten Bögen vorab zufaxen oder zur Erstanamnese mitbringen!



Nach Fallanalyse und Ausarbeitung erfolgt die Verordnung Ihres individuellen homöopathischen Arzneimittels.
In chronischen Fällen erfolgt ca. 4-6 Wochen nach Beginn der Behandlung eine ca. halbstündige FOLGEANAMNESE. Bei diesem Termin werden alle Veränderungen gemeinsam besprochen und dokumentiert. Anhand Ihrer Reaktion auf die Arzneigabe wird die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Bei einer AKUTBEHANDLUNG zeigt ein gutgewähltes homöopathisches Arzneimittel oftmals schon nach kurzer Zeit (Stunden/Minuten) seine Wirkung.
Der Behandlungsverlauf bei CHRONISCHEN FÄLLEN dauert länger - manchmal Monate bis Jahre. Er ist abhängig von mehreren Faktoren:

1.) Dauer der Erkrankung
2.) Intensität der Erkrankung
3.) Welche unterdrückenden Therapien haben bereits stattgefunden und wie lange?

Bei langjährig bestehender chronischer Erkrankung ist eine Komplettheilung oftmals nicht mehr möglich, vorallem wenn es bereits zu Gewebszerstörungen gekommen ist. Hier ermöglicht eine homöopathische Therapie aber zumindest aber eine Linderung Ihrer Beschwerden und Ihr Allgemeinzustand/Stimmung wird sich verbessern.



WAS KOSTET EINE HOMÖOPATHISCHE BEHANDLUNG?

Erstanamnese
Erwachsene
1,5 - 2 h
€ 200
Kinder bis 12 Jahre
bis 1,5 h
€ 150
   
Folgetermine
bis 20 min.
€ 35
bis 40 min.
€ 70
1 h
€ 100
 
Telefonische Beratungen
   
nach Zeitaufwand

Details entnehmen Sie auch meinem Praxisflyer (zum Ausdrucken).

Für die Erstattung durch Ihre private Krankenversicherung ist der Umfang Ihres Versicherungsvertrages und natürlich auch die von Ihnen gewählte Selbstbeteiligung von entscheidender Bedeutung.
Für gesetzlich Versicherte gibt es keine Grundlage für die Erstattung von Behandlungskosten bei Heilpraktikern.
Es empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich. Informationen hierzu finden Sie hier: www.continentale.info/homoeopathie/



DIE EINNAHME DER HOMÖOPATHISCHEN ARZNEI IM CHRONISCHEN FALL
Die Art der Einnahme und die Dosierung Ihres homöopathischen Arzneimittels ist abhängig von Ihrem derzeitigen persönlichen Gesundheitszustand.

Bei einer einmaligen Gabe (C-Potenz) ist zu berücksichtigen:
Lassen Sie das Arzneimittel (2-3 Globuli) langsam auf der Zunge zergehen. 1/4 Stunde vor und nach der Einnahme der Arznei bitte weder Essen oder Trinken oder Zähneputzen.

Bei der Verordnung einer LM/Q-Potenz ist das Arzneimittel öfter einzunehmen (einmal täglich oder zweimal wöchentlich). Die genaue Dosierung werde ich gemeinsam mit Ihnen festlegen/verändern - abhängig von Ihrer Reaktion auf das homöopathische Mittel.

Störende Faktoren:
Bitte beachten Sie, dass manche Genussmittel/Duft- und Zusatstoffe die Wirkung von homöopathischen Arzneien stören oder verkürzen können. Dazu gehören: Kaffee, Schwarztee, Kampher, aber auch ätherische Öle wie Pfefferminze, Menthol, Eukalyptus in Saunaaufguss, Badezusätzen, Erkältungsbonbons, aber auch Drogen aller Art, örtliche Betäubungen, Narkosen usw.

Um den Verlauf ihrer homöopathischen Behandlung korrekt beurteilen zu können, ist es wichtig, dass Sie mich über eventuell störende Faktoren oder von Ihnen parallel durchgeführte Zusatztherapien informieren.


HINWEISE ZUR FRAKTIONIERTEN EINNAHME EINES AKUTMITTELS (C-Potenz)

Bitte 2-3 Kügelchen (Globuli) des verordneten Mittels in ein halbes Glas (ca. 100 ml) reinen Leitungswassers geben.
Mit einem Plastiklöffel einige Male umrühren und ein Löfffelchen dieser Mischung einnehmen, möglichst die Flüssigkeit lange im Mund behalten. Vor jeder erneuten Einnahme mindestens 10 x umrühren.
Je heftiger der Zustand/die Schmerzen, desto häufigere Gaben sind erforderlich.
Lassen die Beschwerden nach, vergrößern Sie bitte die Abstände zwischen den Einnahmen.
Sollte nach der 6. fraktionierten Gabe das Akutmittel keine Wirkung zeigen, setzen Sie es bitte ab und rufen mich an.
Die Wassermischung kann problemlos einige Tage verwendet werden, wenn das Glas im Kühlschrank abgedeckt aufbewahrt wird.


HINWEISE ZUR EINNAHME VON LM-POTENZEN

Vor jeder Einnahme die Arzneiflasche 10x kräftig gegen die Handkante schlagen.
Geben Sie bitte 2 Tropfen aus der Flasche auf ein Glas mit 100 ml reinem Leitungswasser.
Verwenden Sie zum kurzen Vermischen bitte einen Plastiklöffel.
Nehmen Sie 1-2 Teelöffel dieser Mischung ein und schütten den Rest des Glases weg.
Bitte 1/4 Stunde Abstand halten zu Essen, Trinken und Zähneputzen.
Diese Dosierung erfolgt meist in chronischen Fällen (i.d.R. zweimal wöchentlich, oder alle zwei Tage, je nach Verordnung).


BEIPACKZETTEL FÜR HOMÖOPATHIKA?

Seit dem Jahr 2001 fordert der Gesetzgeber auch für potenzierte Arzneien einen Beipackzettel. Bedauerlicherweise sind in den beratenden Gremien klassische Homöopathen kaum oder gar nicht vertreten. Die auf den Beipackzetteln angeführten Dosierungsempfehlungen können zwangsläufig nur allgemein gehalten sein. Sie berücksichtigen kaum oder gar keine individuell notwendigen Unterschiede wie:

Höhe der Potenz - Schwere und Dauer der Erkrankung - Ausmaß der Beeinträchtigung der Lebenskraft - Alter des Patienten - Stärke der Lebenskraft

Beispiel 1:
Akute Mittelohrentzündung mit heftigen Schmerzen, Lebenskraft des kindlichen Patienten gut, mögliche Dosierung:
1 Gabe der Potenz C30 der ausgewählten Arznei wird in Wasser aufgelöst und in kurzen Abständen verabreicht. Sobald die Beschwerden nachlassen, werden die Abstände der Arzneimittelgaben vergrößert.

Beispiel 2:
Behandlung einer Colitis ulcerosa/oder eines Morbus Crohn:

Die Lebenskraft des Patienten ist durch regelmäßige Schübe/Durchfälle/Darmblutungen vermindert: Beginn der Behandlung mit Verordnung der Arznei in einer Q-Potenz/LM-Potenz, von der anfangs täglich bis dauerhaft wöchentlich 2 Tropfen einzunehmen sind. Vor jeder erneuten Einnahme ist das Fläschchen jeweils 10x kräftig gegen die Handkante zu schlagen.

Erstverschlimmerungen:
Zu hohe Potenzen und/oder zu häufige Gaben können beispielsweise dazu führen, dass eine heftige Erstverschlimmerung eintritt, der Organismus zu stark gefordert wird, was bei älteren und/oder geschwächten Patienten oder Schwangeren nicht erwünscht ist oder der Patient Symptome bekommt, die zum Wirkungsspektrum der Arznei gehören. Deshalb ist für
die sichere Bestimmung der dem Beschwerdebild ähnlichsten Arznei und für die Wahl der passenden Potenz und der Gabenhäufigkeit eine sorgfältige und umfangreiche Ausbildung unerlässlich. Von einer Selbstbehandlung ist dringend abzuraten.
Richtig angewandt heilt die Homöopathie sanft, dauerhaft und ohne Nebenwirkungen.


KONTAKTAUFNAHME UND RÜCKSPRACHE

Bei Auftreten von neuen oder Ihnen unbekannten Beschwerden, bei starken Schmerzen und bei Auftreten einer akuten Erkrankung, d. h. bei deutlichen Befindensänderungen sollten Sie mit mir Kontakt aufnehmen, vorallem dann, wenn Ihr Arzneimittel in einer LM/Q-Potenz einnehmen. Wir werden dann gemeinsam über das weitere Vorgehen entscheiden.


LAGERUNG UND AUFBEWAHRUNG DER HOMÖOPATHISCHEN ARZNEIEN

Bitte lagern Sie Ihre homöopathischen Arzneien nicht in der Nähe stark riechender Substanzen (Parfüm- oder Kühlschrank), in der Nähe von Strahlungsquellen (Handy, Fernseher, Radio, Computer, Mikrowelle) oder an Orten mit direkter Sonneneinstrahlung oder großer Wärme.


QUALITÄTSSICHERUNG IN DER HOMÖOPATHIE?
Ein Faltblatt über die Qualitätssicherung in der Homöopathie können Sie hier herunterladen!


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