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Renate Krause
Klassische Homöopathie Puchheim bei München



 

 
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Wechseljahre - Klimakterium & Homöopathie
von Renate Krause, Klassische Homöopathie
München-Puchheim

 

Wechseljahre - ein Problem?

Warum bekommen 40% der Frauen keine Hitzewallungen, obwohl sie dieselben Östrogenwerte aufweisen wie Frauen mit Hitzewallungen?

Schulmedizinisch nimmt man an, dass Hitzewallungen zusammenhängen mit den hohen Hormonausschüttungen aus der Hirnanhangsdrüse als Antwort auf die abfallenden Östrogenwerte. Trotz allem gibt es hier nur viele Spekulationen aber kein Konzept, dass die Unterschiede erklärbar macht.

Bei Hitzewallungen kommt es zu Gefäßerweiterungen in der Haut. Deren Temperatur steigt an. Nach der Hitzewallung stellt sich bei vielen Betroffenen durch den Schweiß eine Verdunstungskälte ein, die die Hauttemperatur wieder herunterdreht. Dies empfindet man dann als Frösteln. Meist bleibt bei dem Geschehen der Blutdruck gleich, der Puls steigt nur leicht an.

Hitzewallungen verlaufen meist phasenhaft. Bei einigen Frauen dauern die Phasen einige Tage, bei anderen Wochen oder Monate. Typisch ist, dass sie nie nach einem bestimmten Rhythmus verlaufen.

Was sagen die Homöopathen dazu?

Die Menstruation dient in erster Linie dem Erhalt des physiologischen Gleichgewichts dadurch, dass sie zu einer bestimmten Zeit eine nicht benötigte Blutmenge über Bord wirft, die bei jedem Eisprung als eventuell benötigte Nahrungsreserve zur Verfügung gestellt wird. Mit der Monatsblutung scheidet die Frau krankhafte Stoffwechselprodukte aus. Früher war es fast nicht möglich, eine noch menstruierende Frau mit einer Gicht zu erleben.

Die Menopause ist eine physiologische und damit zweckmäßige Phase, genauso wie die Zeit vor der Pubertät. Stärkere Beschwerden sind aber nicht physiologisch, sondern pathologisch, und sollten daher gezielt homöopathisch behandelt werden. Es kann beobachtet werden, dass umso stärker die miasmatische Belastung ist (Erb-Belastung durch die Vorfahren) umso heftiger fallen die Beschwerden in den Wechseljahren aus.

Dies erklärt sich wie folgt: Die Periode oder andere Ausscheidungen sind als Ventile für den Gesamtorganismus zu betrachten und können häufig die destruktive Dynamik der chronische Miasmen (Erb-Belastung) verlangsamen.

Im Klimakterium verschwinden auf eine natürliche Art und Weise diese Ventile. Dies ist auch der Grund dafür, warum so viele einseitige Krankheiten (schwere chronische Krankheiten/Autoimmunkrankheiten, depressive Erkrankungen usw.) im/ab Klimakterium auftreten.

Die homöopathische Behandlung ist hierbei sehr dankbar, da sie eine kausale (ursächliche) Behandlung ist. D.h. die Frau profitiert durch die homöopathische Behandlung auf mehreren Ebenen.

Homöopathie versus Hormonersatztherapie?

Deshalb sollte man bei der Behandlung klimakterischer Beschwerden von Anfang an ohne Hormone (Östrogene, Androgene) auskommen. Diese Arzneien stellen keine kausale (ursächliche) Therapie dar und auch keine Substitution. Sie dienen lediglich dazu, das Klimakterium gewaltsam hinauszuschieben. Lange Zeit hat die Pharmabranche den Gynäkologen und betroffenen Patientinnen vermittelt, dass es kein Problem sei, Hormone zu verabreichen/einzunehmen.

Nebenwirkungen von Hornonersatztherapien

Hormonersatztherapien belasten oder schädigen aber vorallem die Leber, begünstigen Varikosen (Krampfadern), Thrombosen, Embolien, Bluthochdruck, bringen ein Ungleichgewicht in die Schilddrüsenhormone und wirken zum Teil sogar kanzerogen (Krebs auslösend).

Nach neueren Forschungen sind sie auch nicht in der Lage, die klimakterisch bedingte Osteoporose aufzuhalten. Sie bewirken oftmals sogar Blutungen, die dann eine Ausschabung erforderlich machen. Manche Frauen vertragen die Hormone auch gar nicht. Vorallem Frauen, die schon immer mit hormonellen Problemen zu kämpfen hatten, vertragen die Hormonersatztherapien am Wenigsten. Muß man sie dann irgendwann im fortgeschrittenen Alter absetzen, entstehen Erscheinungen wie bei einem Suchtmittelentzug.

Das Hinausschieben der Wechseljahre bewirkt in höherem Alter ein viel schwierigeres Anpassen in psychischer und physischer Beziehung. Nach längerem Gebrauch von Hormonen sprechen die homöopathischen Arzneien meist nicht mehr so gut an.

Hormonersatztherapie vor dem Aus? - Großstudie aus USA wurde vorzeitig abgebrochen

Eigeninitiative/Aktivität ist gefordert

Frauen sollten in den Wechseljahren auch selbst aktiver werden. Gerade in dieser Zeit spielt eine gesunde Ernährung mit natürlicher Nahrung eine große Rolle. Auch eine Einschränkung des Kaffee- und Alkoholverbrauches, besonders des Rotweins, wie des Nikotins ist zu empfehlen. Ein etwaiger Vitaminmangel spielt im Klimakterium eine nicht zu unterschätzende Rolle, da Vitamine eine Vorstufe zu den Hormonen bilden. Eine Zufuhr von Omega 3-Fettsäuren, wie z.B. durch regelmäßge Verwendung von geschrotenem Leinsamen oder Leinöl, wirkt sich ebenfalls positiv auf den Organismus der Frau aus. Ausgleichssport sowie regelmäßiges Kreislauftraining, Sauna, Gymnastik bieten sich an.

Yoga in den Wechseljahren

Neben Ausdauersportarten beeinflusst in hohem Maße vorallem auch Yoga hormonelle Probeme. Nicht so wie oft erzählt wird mit bestimmten Asanas für die Unterleibsregion, sondern weil Yoga die Hypophyse reguliert oder harmonisiert. Auch ist Yoga eine weitere gute Möglichkeit, Tiefenentspannung zu erlernen, was zu dramatischen Verbesserungen von vegetativen Beschwerden, wie sie oft mit den Wechseljahren einhergehen, führen kann. Ebenso fördert Yoga die Beweglichkeit, die Selbstwahrnehmung und die geistige Klarheit.

Homöopathie in den Wechseljahren bringt Mehrfachnutzen

Frauen in den Wechseljahren kommen mit den unterschiedlichsten Beschwerden in die Sprechstunde der Homöopathen und Homöopathinnen:

>> Hitzewallungen aufsteigend
>> Hitzewallungen absteigend
>> Herzklopfen während der Menopause
>> Schmerzen der Gelenke, rheumatisch - in der Menopause
>> Blutandrang zu einzelnen Körperteilen
>> Schweiß, reichlich, während der Menopause
>> Schweiß nachts, während der Menopause
>> Verlagerung des Uterus
>> Haarausfall in der Menopause
>> Schlaflosigkeit in den Wechseljahren
>> Juckreiz in den Wechseljahren
>> vorzeitige Wechseljahre
>> Haarwuchs im Gesicht, während der Menopause
>> Kopfschmerzen und Schwindel im Klimakterium

>> Depressionen und Stimmungsschwankungen in der Menopause
>> Osteoporose in den Wechseljahren
>> Bluthochdruck/Hypertonie in der Menopause
>> Herzrhythmusstörungen in den Wechseljahren
>> Gicht in der Menopause
>> Harninkontinenz in der Menopause
>> verminderte Sexualität in der Menopause
und vieles mehr.....

Viele homöopathische Arzneien wirken mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die geäußerten Wechseljahre-Beschwerden ein. Die Aufgabe des Homöopathen ist es, das Charakteristische herauszufiltern und ein geeignetes homöopathisches Arzneimittel gegenüber zu stellen.

Eine chronische Anamnese mit nachfolgender homöopathischer Behandlung bildet die Grundlage zu einem dauerhaften Behandlungserfolg. Da immer auch die Miasmatik (Erb-Belastung) Berücksichtigung findet, beeinflusst eine homöoapthische Therapie nicht nur die Wechseljahrsbeschwerden, sondern auch andere chronische Schwachstellen, wie z.B. die familiäre Neigung zu Hypertonie, rheumatischen Beschwerden, Gicht, Allergien und vieles mehr.


Phytotherapie
Auch viele pflanzliche Substanzen in Dragees, Nahrungsergänzungsmitteln oder speziellen Tees für die Wechseljahre bewirken eine Veränderung in unserem Hormonsystem. Informieren Sie bitte ihren Homöopathen, wenn sie solche Substanzen einnehmen, da es die homöopathische Behandlung beeinflussen kann.

Mönchspfeffer (Agnus castus) - wirkt progesteronhaltig, reguliert die Bildung von körpereigenem Progesteron
Wilder Yams - wirkt progesteronhaltig durch die Substanz Diosgenin
Schafgarbe - wirkt vor allem progesteron haltig, aber auch leicht östrogene Wirkung (regulierend)
Frauenmantel - entzält progesteronartige Wirkstoffe
Nachtkerze - wirkt progesteronhaltig und östrogenartig, regt den Eisprung an
Cimicifuga/Traubensilberkerze - wirkt östrogenartig (gibt es auch als individuell eingesetztes homöopathisches Arzneimittel)
Ginseng - östrogenhaltig - Estradiol und andere Phytohormone
Hopfen - östrogenartig
Johanniskraut - östrogenartig und stimmungsaufhellend
Rotklee - östrogenartig durch Isoflavone und andere Phytohormone
Sägepalme - östrogenartig
Salbei - östrogenartig
Alfalfa - östrogenartig und progesteronartig - regulierend
Bockshornklee - progesteronartig, regt Eipsrung an
Papaya - progesteronartig
Soja - östrogenartig durch Isoflavone, enthält aber auch andere planzliche Hornone.

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